Die besten 25 Wlan Repeater im Test. Unser Testsieger ist der AVM FRITZ!WLAN Repeater 310. Beinahe jeder Computerbesitzer nutzt mittlerweile ein kabelloses Netzwerk zum Surfen oder Arbeiten.... zum Ratgeber

1. Platz
  • WPS für die Schnellverbindung
  • automatische Übernahme aller Einstellungen
  • sehr kompakt
  • günstige Anschaffung
2. Platz
  • gute Reichweitenerhöhung
  • recht schnelles und stabiles WLAN
  • WPS Schnellverbindung für eine einfache Einrichtung
  • Sehr kompaktes und gut anzusehendes Design
  • Hilfreiche LED-Statusanzeigen
3. Platz
  • sehr kompaktes Design
  • externe, drehbare Antennen für einen besseren Empfang
  • vergleichsweise sehr gute Leistung im WLAN
  • LAN-Bridge zum Anschluss von Smart TV, Spielekonsole, Blu-ray Player und Co.
  • Einfache Einrichtung dank WPS Schnellverbindung

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Ratgeber

Beinahe jeder Computerbesitzer nutzt mittlerweile ein kabelloses Netzwerk zum Surfen oder Arbeiten. Dabei kommt immer wieder diese Situation vor: Oft gibt es bestimmte Bereich innerhalb eines Gebäudes, in denen das WLAN so schwach ist, dass an eine vernünftige Nutzung nicht zu denken ist.

Dies tritt besonders häufig auf, wenn die beiden Gegenstellen sehr weit voneinander entfernt oder durch dickes Mauer- bzw. Deckenwerk voneinander getrennt sind. Dies sind die typischen Einsatzgebiete eines WLAN-Reperaters, der speziell für solche Situationen entwickelt wurde. Auf diese Weise lässt sich oftmals das eine oder andere Funkloch auch langfristig zuverlässig überbrücken.

Wie funktioniert ein WLAN-Repeater?

Kabellose Netzwerke ermöglichen das kabelungebundene Surfen und Arbeiten im Netz. Was in der Theorie so gut klingt, ist in der Praxis nicht immer so einfach: Auch wenn das kabellose Netzwerk aus dem Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken ist, hat doch der ein oder andere Nutzer immer noch mit den Tücken der Technik zu kämpfen. avm-fritzwlan-repeater-1750e.jpgEinerseits bringt die kabellose Netzwerkanbindung dabei naturgemäß alle praktischen Probleme einer Kommunikation über elektromagnetische Wellen in sich. Andererseits schätzen viele Nutzer die mit der WLAN-Nutzung verbundenen Freiheiten.

Dabei ist der Sachverhalt oftmals komplexer, als man zunächst vermuten könnte. Nicht immer ist das Problem beidseitig. So kann es beispielsweise vorkommen, dass die eine Gegenstelle im WLAN klar und deutlich empfängt, was die andere sendet, während dies umgekehrt nicht gilt. Ein solches einseitig zu schwaches Signal kommt typischerweise dann vor, wenn eines der beteiligten Geräte nur mit einer sehr sendeschwachen oder in ihrer Sendeleistung künstlich gedrosselten WLAN-Einheit ausgestattet ist.

Schon hier kann im kabellosen Netzwerk keine Kommunikationsverbindung zustande kommen. Typisches Beispiel: Der WLAN-Router steht im Erdgeschoss, die Verbindung reicht nicht bis zum Dachboden, da die Funksignale durch die dazwischenliegenden Decken zu sehr abgeschwächt werden.

Hier kann häufig ein konzeptionell recht einfaches Gerät weiterhelfen: Ein WLAN-Repeater empfängt die Datenpakete des WLAN-Netzwerks und sendet sie erneut aus. Auf diese Weise gelangen abgeschwächte Signale ab dem Standort des Repeaters zu neuer Frische und erreichen über diese Zwischenstation ihr Ziel.

In der Funktechnik ist das Konzept des Repeaters dabei schon seit vielen Jahren auch außerhalb des Bereichs der Computernetzwerke bekannt. netgear-wn1000rp-100pes.jpgSo werden in den verschiedensten technischen Anwendungen Signale auf ihrem Funkweg immer wieder von Zwischenstationen empfangen und verstärkt, um den per Funk überbrückbaren Signalweg zu verlängern.

Worauf sollte man beim Kauf eines WLAN-Repeaters achten?

Wichtige Punkte, die man beim Kauf eines Repeaters fürs eigene Wifi-Netzwerk beachten sollte (weiteres im Text):

  • Zeitgemäße Verschlüsselungstechnologie (in der Mitte des Jahres 2015 derzeit WPA2)
  • Crossband-Geräte unterstützen häufig schnellere Übertragungsraten, erfordern aber kompatible Hardware
  • WPS-fähige Geräte sind häufig besonders leicht konfigurierbar
  • Aktueller Wifi-Standard (in der Mitte des Jahres 2015 derzeit z.B. 802.11n/ac)

Ein neu gekaufter WLAN-Repeater sollte am besten mit der derzeit schnellsten bzw. aktuellsten WLAN-Technologie kompatibel sein. Wenigstens sollte das Gerät aber den vom eigenen Router genutzten WLAN-Standard unterstützen. Diese Standards werden mit dem Kürzel 802.11 und einem nachfolgenden Buchstabenkürzel für die jeweilige Technologie gekennzeichnet.

Bei der Einführung des WLAN war dabei das Protokoll 802.11b aktuell, welches mit einer theoretischen maximalen Übertragungsrate von 11 MBit/s für heutige Verhältnisse deutlich zu langsam ist. Gleiches gilt auch für seinen Nachfolger 802.11g mit bis zu 54 MBit/s. Diese sind höchsten noch interessant, wenn nur ab und zu geringe Datenmengen zwischen den beteiligten Geräten ausgetauscht werden sollten. tp-link-re200-ac750.jpgAber sogar in diesem Fall lohnt aufgrund der geringen Hardware-Preise häufig der Umstieg auf einen aktuelleren Standard.

Um modernen Anforderungen wie Multimediastreams und schnellen Downloads von Dateien in der Größenordnung von mehreren Gigabyte gerecht werden zu können, sollte aktuelle WLAN-Hardware mindestens den 802.11n-Standard unterstützen. Dieser bietet u.a. durch die Kombination von bis zu drei Antennen und eine damit mögliche Ausrichtung des Funksignals eine deutlich höhere Datenübertragungsrate.

Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn ein besonders schneller Breitbandanschluss gebucht wurde. Mit veralteter WLAN-Hardware lässt sich dieser ansonsten in vielen Fällen nicht mit voller Geschwindigkeit nutzen.

Dabei sind die auf den Verpackungen angegebenen maximalen Werte für die Datenübertragungsraten mit Vorsicht zu genießen: Häufig fallen die in der Praxis durch Decken und Wände erzielten Werte um einiges geringer aus, da es sich meist um rein theoretische Werte handelt, die von der Technologie im Idealfall erzielt werden können. Dies sollte bei der Auswahl eines für den individuellen Anwendungszweck geeigneten Repeaters mit einem passenden Wifi-Standard ebenfalls bedacht werden.

Wer es dabei noch etwas schneller mag und für sein kabelloses Netzwerk Hardware auf dem neuesten Stand der Technik vorzieht, der wird vermutlich an 802.11ac Gefallen finden. Hier sind theoretisch sogar theoretische Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 500 MBit/s möglich, mit denen auch Full-HD-Videostreams übers WLAN kein Problem mehr darstellen sollten. netgear-ex6100-100pes.jpgAllerdings ist hierbei wie bereits erwähnt auch zu beachten, dass die letztendlich real erreichte Übertragungsrate in der Praxis je nach Verbindungsqualität stark nach unten abweichen kann.

Immer beachtet werden sollte: Der Repeater sollte möglichst an einer Stelle aufgestellt werden, an der noch relativ guter Empfang herrscht. Schließlich muss der Repeater als wichtiger Bestandteil des kabellosen Netzes die versendeten Pakete schnell und unkompliziert empfangen können. Ansonsten kann die letztendlich über den Repeater erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit sehr darunter leiden, da der Repeater zum Flaschenhals wird.

Verbindungsgeschwindigkeit: Hier kann der WLAN-Repeater sich nachteilig auswirken

Während ein WLAN-Repeater ideal dazu geeignet ist, die Reichweite eines Funknetzwerks zu erhöhen, kann sich das Wiederholen der Datenpakete negativ auf die Verbindungsgeschwindigkeit auswirken. Der Grund dafür ist: Ein versendetes Paket muss von mehreren Geräten empfangen und wieder versendet werden, bevor es sein Ziel erreicht.

So wird ein Paket ohne Repeater einfach etwa vom Router versendet und vom PC empfangen. Mit einem zwischengeschalteten Repeater wird das Paket hingegen vom Router versendet, vom Repeater empfangen, vom Repeater erneut versendet und schließlich vom PC empfangen. Dies führt effektiv praktisch häufig zu einer ungefähren Halbierung der Datenübertragungsrate im Vergleich zum direkten Weg von Router zu Rechner.

Nichtsdestoweniger ist der Repeater aber sehr nützlich, um eine kabellose Datenverbindung in Gebäudeabschnitte zu bringen, bei denen die Sendepower der beteiligten Geräte oder die Umgebung ansonsten Funkstille herrschen würde. avm-fritzwlan-repeater-450e.jpgAllerdings sollte man im Rest des Gebäudes ruhig einmal ausprobieren, ob die Verbindung über den Repeater oder direkt über den Router die schnellere Variante darstellt.

Als Faustregel gilt: Ein einmal eingerichteter Repeater sollte nur für die Geräte genutzt werden, bei denen der Router am gewünschten Einsatzort gar kein oder nur ein sehr schwaches Signal liefert. Wenn man sich frei entscheiden kann, ist hingegen meist die direkte Verbindung des Geräts mit dem Router die bessere Wahl.

Crossband-Repeater: Auf mehreren Kanälen zu mehr Geschwindigkeit

Zur Umgehung dieses Problems werden auch sogenannte Crossband-Repeater angeboten. Diese sind aber meist deutlich teurer als die vergleichbaren Standardgeräte. Die Idee dahinter: Während auf dem einen Frequenzband gesendet wird, kann auf einem anderen Frequenzband bereits das nächste Datenpaket empfangen werden. Dies ist möglich, da sich die auf den verschiedenen Frequenzbänder verschickten Datenpakete gegenseitig nicht stören.

Auf diese Weise wird das WLAN im Repeaterbetrieb (im Vergleich zu den Standardgeräten, die nur ein Band nutzen) meist deutlich beschleunigt. Allerdings ist diese Option in den meisten momentan verfügbaren Geräten nicht vorhanden. Daher muss man schon konkret nach einem Crossband-Repeater suchen, wenn man diese Technologie nutzen möchte.

Hier sollte man sich am besten im Vorfeld Gedanken machen: Verfolgt man mit der Anschaffung des Repeaters nur den Zweck, das WLAN in einem bestimmten Gebäudeabschnitt überhaupt nutzen zu können, ist die ungefähre Halbierung der Übertragungsgeschwindigkeit also tragbar? Oder ist die Verbindungsgeschwindigkeit sehr wichtig, etwa weil Videostreams über das Netzwerk oder regelmäßig große Datenmengen übertragen werden sollen?

In letzterem Fall kann die Anschaffung eines Repeaters mit Crossband-Option sinnvoll sein. netgear-wn2000rpt-100pes.jpgAllerdings sollte die übrige im Netzwerk verwendete Hardware dann natürlich auch die vom Repeater genutzten Frequenzbereiche unterstützen.

Sicherheit: Ist der Repeater auf dem neuesten Stand?

In kabellosen Netzwerken ist es naturgemäß von entscheidender Bedeutung, dass die per Funk verschickten Daten nicht von Dritten mitgelesen werden können. Dazu werden sie mit einem kryptographischen Verfahren verschlüsselt. Dies ist auch der Grund, warum zur Anmeldung am gesicherten WLAN ein Passwort benötigt wird: Nur wer das Passwort kennt, ist zur Nutzung des Netzwerks berechtigt.

Ein unverschlüsselter Betrieb ist zwar bequem und erlaubt eine schnelle Verbindung ohne Passworteingabe, ist aber auch hochgradig riskant. Selbst dann, wenn man der Meinung ist, man hätte nichts zu verbergen, kann so z.B. der eigene Internetanschluss theoretisch vom Nachbarn ohne jede Probleme für illegale Downloads oder andere zwielichtige Machenschaften genutzt werden. Die eventuellen Abmahnungen und ähnliche Schreiben landen dann immer beim Anschlussinhaber, der dann in Erklärungsnot gerät.

Daher ist ein verschlüsselter WLAN-Betrieb heutzutage nicht nur ratsam, sondern de facto Standard. Somit sollte natürlich auch der Repeater das jeweils aktuelle Verschlüsselungsverfahren unterstützen. Mittlerweile gelten die veralteten Standard WEP und WPA als potentiell unsicher, wobei sich WEP mit spezialisieren Programmen sogar in Minuten knacken lässt. asus-rp-n53-n600-white-diamond.jpgMomentan (31. 8. 2015) gilt das WPA2-Verfahren als das sicherste Verschlüsselungsprotokoll.

Allerdings ist es ratsam, sich ab und zu über den derzeitigen Stand der Technik zu informieren. Theoretisch ist es denkbar, dass auch das WPA2-Verfahren eine Schwachstelle besitzt, mit deren Hilfe sich z.B. der Netzwerkschlüssel auslesen lässt. Eine solche wurde bislang aber noch nicht bekannt. Außerdem ist es sinnvoll, ein möglichst langes Passwort aus vielen verschiedenen Zeichen zu wählen, um vor “Brute-Force-Angriffen” (automatisiertem sturem Ausprobieren verschiedener Passwörter) sicher zu sein.

Vorteile und Nachteile eines WLAN-Repeaters

Vorteile

  • Häufig deutliche Verbesserung der Reichweite.
  • Relativ kostengünstig.

Nachteile

  • Reduzierte Übertragungsgeschwindigkeit (Standardgeräte stark reduziert, Crossband-Geräte meist weniger starke Einbußen).
  • Das Gerät muss sinnvoll positioniert werden – in de Praxis nicht immer problemlos.

Tipps & Tricks: Einrichtung des WLAN-Repeaters

Der WLAN-Repeater muss zunächst ins eigene WLAN eingebunden werden, bevor er genutzt werden kann. Dies funktioniert meist besonders einfach per WPS oder alternativ durch manuelle Konfiguration über einen Setup-Assistenten oder eine Web-Schnittstelle. Letztere wird dabei über einen ganz normalen Webbrowser aufgerufen. Dazu muss der Rechner, der zur Einrichtung genutzt werden soll, sich zunächst mit dem WLAN-Repeater verbinden. avm-fritzdect-repeater-100.jpg

WLAN-Repeater schnell und einfach einrichten per WPS

WPS ist in vielen Fällen die richtige Option für alle, die ihren Repeater am liebsten einfach einstecken und loslegen möchten. Bei WPS handelt es sich um ein Verfahren, welches die Einbindung von Netzwerkgeräten in ein kabelloses Netzwerk erleichtern soll. Vorbild war hier vielleicht das Verfahren bei kabelgebundenen Netzwerken, bei denen das Einstecken des Kabels in beide Ethernet-Ports (entsprechende Software vorausgesetzt) häufig schon ausreicht, um eine Verbindung herzustellen. In ähnlicher Weise müssen zur Herstellung der WLAN-Verbindung in einem vorgegebenen Zeitfenster die WPS-Buttons an beiden Geräten gedrückt werden.

Dabei ist es bei einigen Repeatern bei der Konfiguration über WPS nicht einmal notwendig, die notwendigen Einstellungen selbst vorzunehmen: Der Repeater holt sich die wichtigsten “Kontaktdaten” direkt vom Router und kann somit nach dem Drücken der WPS-Buttons an beiden Geräten und erfolgreicher automatischer Einrichtung quasi sofort genutzt werden. Die Details sind dabei typischerweise in einer Schnellbedienungsanleitung für das spezifische Gerät beschrieben.

Häufige Option: Repeater manuell einrichten über Web-Interface

Wenn die Einrichtung über WPS nicht verfügbar ist oder weniger erfolgreich erfolgt als erhofft, bieten die meisten Geräte als Alternative die manuelle Einrichtung. Dazu genügt oftmals ein Rechner mit einem herkömmlichen Webbrowser. tp-link-tl-wa854re.jpgHierzu sollte man das Gerät zunächst in eine Steckdose einstecken und eine Moment warten.

Nach einer kurzen Zeit erscheint dann bei den meisten Geräten ein neues Funknetzwerk, in das man sich (eventuell mit mitgeliefertem Standard-Passwort) mit seinem Rechner einklinken kann. Anschließend muss meist die (voreingestellte) IP-Adresse des WLAN-Repeaters aufgerufen werden.

Auf der erscheinenden Seite werden dann die notwendigen Einstellungen vorgenommen. Unter anderem kann dort das Netzwerk ausgewählt werden, das durch den Repeater unterstützt werden soll.

Darüber hinaus muss auch der WLAN-Schlüssel eingetragen werden. Dieser dient der Verschlüsselung des Funknetzwerks, damit die versendeten Datenpakete nicht von Unbefugten eingesehen werden können. Dies ist im einfachsten Betriebsmodus einfach der gleiche WLAN-Schlüssel, der auch zur Anbindung von Rechnern, Smartphones oder Tablet an den bereits vorhandenen Router genutzt wird.

Bei Repeatern ist es theoretisch denkbar, dass die Daten mit dem bekannten WLAN-Schlüssel vom Router empfangen und vor dem Senden erneut mit einem eigenen WLAN-Schlüssel verschlüsselt werden. In diesem Fall sind dann also zwei Schlüssel einzugeben: Geräte, die sich mit dem Router verbinden, nutzen einen anderen Schlüssel als solche, die sich direkt mit dem Router verbinden. Auf diese Weise kann die Nutzung des Repeaters auf einen bestimmten Personenkreis limitiert werden. Dieser Modus wird allerdings nicht von besonders vielen Geräten unterstützt.

Alternativ: Nutzung eines WLAN-Routers als WLAN-Repeater

Häufig lassen sich auch Geräte, die als WLAN-Router ausgewiesen sind, als WLAN-Repeater nutzen. d-link-dir-505-mobile-cloud-companion.jpgDiese sind dann allerdings meist nicht in der gleichen Weise auf den Repeater-Betrieb ausgerichtet wie spezialisierte Geräte.

Allerdings ist die Verwendung von Routern im Repeater-Betrieb häufig gerade dann besonders sinnvoll, wenn etwa über einen USB-Port oder Ethernet-Ports zusätzliche Geräte wie Drucker oder externe Festplatten angeschlossen werden können. Somit werden die Auswahlmöglichkeiten im Bereich der WLAN-Repeater zusätzlich um WLAN-Router erweitert, die diesen Betriebsmodus unterstützen.

Dabei ist der Funktionsumfang häufig allerdings sehr unterschiedlich. Ob und in welcher Weise ein solcher Betrieb von einem bestimmten Router unterstützt wird, lässt sich häufigsten am einfachsten einem technischen Internetforum, dem oft online einsehbaren Benutzerhandbuch oder einem ähnlichen Dokument entnehmen.

Sinnvolle Positionierung des WLAN-Repeaters

Meist ist es dabei am sinnvollsten, den Repeater etwa auf halber Strecke zwischen den beiden Stationen, zwischen denen er vermitteln soll, anzubringen. Soll er dagegen den Datenverkehr von mehr als zwei Geräten gleichzeitig verstärken, so ist meist nur eine Kompromisslösung möglich. Hier kann es sich dann deutlich lohnen, die verschiedenen Steckdosen in Haus, Büro oder Wohnung einmal auszuprobieren, bis eine besonders geeignete Stelle für das Gerät gefunden ist.

Wenig Sinn macht es hingegen, den Repeater direkt neben dem WLAN-Router zu positionieren: Da die Datenpakete zeitlich versetzt (und keinesfalls gleichzeitig) gesendet werden, wird das Signal im Normalfall auf diese Weise ähnlich schwächlich an der Zielstelle ankommen wie zuvor. asus-rp-n14-n300-white-diamond.jpg

In der Praxis ist dieser Irrtum immer wieder anzutreffen. Eine Verstärkung durch “gleichzeitiges Senden” des gleichen Datenpakets von Router und Repeater tritt also nicht ein. Aus dem gleichen Grund ist natürlich auch die Positionierung direkt an der Gegenstelle des Routers nicht zu empfehlen.

Alternative zum WLAN-Repeater: DLAN

Gerade bei fest angebundenen Rechnern in Firma oder Privathaushalt kann das Herstellen einer Netzwerkverbindung über das hauseigene Stromversorgungsnetz häufig eine Option sein, um auch entlegenere Gebäudeteile mit einer Netzwerkanbindung auszustatten. Wenn es also mit dem WLAN-Repeater immer noch nicht mit der Verbindung klappt oder die Datenübertragungsrate sehr langsam ist, stellt diese Technik oftmals eine brauchbare Alternative dar. Hierzu werden einfach die Adapter in zwei Steckdosen des gleichen Gebäudes gesteckt, über die die Geräte dann mit ganz normalen Ethernet-Netzwerkkabeln verbunden werden können.

Beim Einsatz dieser Technologie sind allerdings technische Beschränkungen zu beachten. So ist es etwa meist nicht empfehlenswert, wenn ein Verteilerkasten zwischen den beiden Adaptern liegt. Näheres über die Möglichkeiten und Beschränkungen dieser Technologie lässt sich dabei am einfachten über die Seiten der Hersteller in Erfahrung bringen.

Bekannte Hersteller von WLAN-Repeatern

Im Folgenden möchten wir Ihnen einige besonders bekannte Hersteller von WLAN-Repeatern vorstellen.

AVM

AVM hat mit seinen Wifi-Produkten aus der Fritz!-Reihe schon viele Kunden besonders auf dem deutschen Markt überzeugen können. d-link-dap-1320e.jpgDiese lassen sich meist besonders einfach konfigurieren und bieten oftmals trotzdem einen recht großzügigen Funktionsumfang. Bekannt geworden ist das deutsche Unternehmen insbesondere mit den Geräten aus der Fritz!Box-Reihe, die sich häufig sowohl als Router als auch (gleichzeitig) als Telefonanlage nutzen lassen. Auch im Bereich der WLAN-Repeater hat AVM mit dem Fritz!WLAN-Repeater ein besonders für Heimanwender und kleinere Unternehmen geeignetes Produkt anzubieten. Wie gewohnt zeichnet sich das Produkt hierbei durch eine besonders einfache Konfigurierbarkeit (insbesondere in Verbindung mit anderen Geräten aus der Fritz!-Reihe) aus.

D-Link

D-Link ist ein aus Taiwan stammender Hersteller, der sich mittlerweile auch auf dem internationalen Markt etabliert hat. Das Unternehmen hat sich auf Netzwerktechnologie spezialisiert. Gemäß des Grundsatzes “Building Networks for People” wird der Fokus hier auf die praktische Anwendung der bereitgestellten Technik gelegt. Die Produkte sollen gleichzeitig eine für moderne Anwendungen hinreichende Leistungsfähigkeit bereitstellen als auch einfach konfigurierbar sein. Dabei hat der Hersteller mittlerweile auch spezielle Open-Source-Produkte im Angebot, die es versierten Nutzern ermöglichen, den Quellcode der auf dem Repeater laufenden Software an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Netgear

Bei Netgear handelt es sich um ein amerikanisches Unternehmen, welches sich ebenfalls auf Produkte aus dem Bereich der Netzwerktechnik spezialisiert hat. netgear-ex7000-100pes-nighthawk-ac1900.jpgDer Konzern vertreibt seine Produkte u.a. für Heimanwender dabei auch auf dem internationalen Markt. Somit tun Router, Repeater und anderes Netzwerk-Equipment von Netgear jeden Tag in großen Teilen der Welt ihre Pflicht und ermöglichen somit die Handhabung bandbreitenintensiver Multimedia-Inhalte.

Fazit

Mit WLAN-Repeatern lässt sich die Reichweite des kabellosen Netzwerks daheim oder in der Firma einfach und effektiv erweitern. Wer dabei keine Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen möchte, sollte sich nach WLAN-Repeatern umsehen, die mehrere Frequenzbänder gleichzeitig nutzen und die Daten so wesentlich schneller übertragen können. Darüber hinaus sollten WLAN-Repeater immer mindestens auf dem technischen Stand des verwendeten Routers sein.

Gerade in puncto Sicherheit und Wifi-Standard ist dies sehr wichtig: Eine Verwendung des aktuellsten Standards garantiert meist wesentlich schnellere Datenübertragungsraten, eine zeitgemäße Verschlüsselung schützt die digitale Privatsphäre. Darüber hinaus kann es auch lohnen, sich nach Alternativen zum WLAN-Repeater wie etwa DLAN-Adaptern umzusehen.

WLAN-Repeater sind in verschiedenen Preisklassen erhältlich. Gerade Crossband-Repeater sind meist deutlich teurer als vergleichbare Geräte ohne diese Option. Wer einfach nur eine Möglichkeit sucht, ab und zu auch mal auf dem Dachboden surfen zu können und dabei eine halbierte Datenübertragungsrate in Kauf nehmen kann, für den kommen dabei auch die günstigeren Modelle infrage. Hier kommt es immer auf den konkreten Anwendungszweck (etwa Videostreaming vs.